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Die primäre Zielsetzung der Klima-Charta besteht darin, den CO2-Ausstoss in der Schweiz ab 2008
jährlich um mindestens 2% zu reduzieren.
Da anfangs nächste Woche die Beratung des CO2-Gesetzes im Nationalrat ansteht, möchten wir uns gerne bei Ihnen
in Erinnerung rufen. Mit den bevorstehenden Abstimmungen zur CO2-Gesetzesrevision stellen Sie die entscheidende
Weiche, damit unser Land seinen aus Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen wie aufgrund seiner
Signalkraft wichtigen Beitrag zum Klima-Schutz leistet.
Damit die Klima-Ziele erreicht werden können, bedarf es sicher des Durchbruchs zweier Minimalforderungen:
- Erstens ist ein Eintreten gemäss der Mehrheit auf die Gesetzesrevision nötig, um überhaupt Ziele festlegen zu können.
Sollte es zu einer Rückweisung des Gesetzes kommen, verliert die Schweiz weitere wichtige Jahre in der Klimapolitik.
Später müssten dann in wenigen Jahren verpasste Massnahmen nachgeholt werden, was durch den immer höheren
Zeitdruck immer schwieriger und mit Sicherheit teurer werden wird.
- Zweitens gilt es in Artikel 3 ein vernünftiges und nachhaltiges Reduktionsziel zu formulieren. Mit Ihrem Engagement für die Klima-Charta haben Sie sich für eine jährliche CO2-Reduktion im Inland von 2% eingesetzt, was bis 2020 eine Gesamtreduktion von 23% ergeben würde. Auch der breit abgestützte Energietrialog Schweiz geht davon aus, dass eine 25-prozentige Reduktion im Inland ein realistisches und wirtschaftlich interessantes Ziel darstellt. Zu ähnlichen Schlüssen kommt auch eine Studie von McKinsey. Der Antrag der Mehrheit von 20% Inlandsreduktion der CO2-Emissionen sollte als absolutes Minimalziel der Schweizer Klimapolitik klar erreicht werden.
Die Klima-Charta wurde durch die SSES initiiert und hat folgendes Patronatskomitee:
- Dr. Bertrand Piccard
- Tanja Frieden
- Claire Ochsner
- Greis
- Dipl. Arch. Annuscha Schmidt
- Prof. Dr. Ernst A. Brugger
- DJ Tatana
- Prof. Dr. Dieter Imboden
Mehr als 900 Politiker/-innen, Firmen und Private unterstützen schon
die Klima-Charta.
Max Meyer
Regierungskandidierende Ursula Gut:
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